Gesundheit – nicht „normal“?

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Immer wieder werde ich mit verblüfften Augen betrachtet, wenn ich erzähle dass ich zwei meiner drei Kinder alleine Zuhause und auch noch gesund zur Welt gebracht habe. So vieles hätte passieren können, die Jungs hätten mit sämtlichen „Mängeln“ das Licht der Welt erblicken können. Dass gesund auf die Welt zu kommen nicht mehr erwartet wird, ist mir mittlerweile sehr geläufig.

Ein weiteres wunderbares Wesen landet in Form eines Babys auf dieser Erde und sogleich sucht man nach der passenden Schublade. Nach Apgar wird bewertet, Größe und Gewicht notiert und in Statistiken erfasst. Schlägt das Herz im richtigen Takt? Hat das Kleine die passende Hautfarbe? Schreit es? Sind alle Fingerchen vorhanden? Es ist noch keine 10 Minuten alt und wird schon katalogisiert. Von der ersten Sekunde an wird nach Fehlern gesucht, quasi direkt „erwartet“, dass irgend etwas nicht stimmt. Wenn dann im Anschluss an das Prozedere fest steht, dass hier ein kerngesundes Kind das Licht der Welt erblickt hat, ist man auch noch überrascht. Ein absolutes Wunder ist hier gerade geschehen, doch dieser einzigartige, atemberaubende Moment verliert seine Intensität hinter all den Bewertungen.

Kurze Zeit später geht es weiter mit regelmäßigen Untersuchungen. Wächst das Kind im rechten Tempo? Spricht es und spricht es die gleichen Worte wie andere Kinder im gleichen Alter? Man kommt auf die Idee den zarten Körper mit Impfungen voll zu pumpen, in der verrückten Annahme, ein menschlicher Körper wäre ohne diese nicht gesund überlebensfähig. Was sollte die Natur sich dabei gedacht haben, uns dermaßen „unfertig“ und ohne jeglichen Schutz in die Welt zu schicken? Sind wir von Grund auf auf Hilfe angewiesen oder sollten wir vielleicht hier und da mal in unser tiefes Selbst horchen, ob unser Körper und unser Geist wirklich zu so wenig imstande sind, wie uns suggeriert wird? Würden wir jämmerlich verkümmern ohne fremde Hilfe und regelmäßige Medikation?

Hast Du dich schon einmal hin gesetzt und intensiv über das Leben und wie es entsteht nachgedacht? Tu das mal. Es ist der Wahnsinn. Während der Schwangerschaft wächst dieses Leben in uns Frauen, ohne unser Zutun. Wir erschaffen den Menschen nicht. Die Natur erschafft ihn, mit unglaublicher Kraft. Sie gibt dem Wesen alles mit, was es zum Leben braucht. Mutter Natur hält die schützende Hand über dieses Kind, wenn wir sie lassen. Diese Lebenskraft ist Gesundheit. Sie ist da. Auch sie erschaffen wir nicht, wir behindern sie höchstens.

Man geht davon aus, dass wir immer und überall anfällig und verwundbar sind. Krankheit wird erwartet. Ist normal. Sobald es geht, wird Dir beigebracht, dich vor sämtlichen Krankheiten zu schützen. Achtung im Herbst hat jeder Grippe, wenn’s zum Fenster rein zieht holst du dir einen Zug und barfuß auf kühlem Pflaster wirst Du dich erkälten.

Wieso nehmen wir an, dass etwas, das im weiblichen Körper quasi aus dem Nichts entsteht, mit rasanter Geschwindigkeit wächst, bestehend aus Millionen Blutgefäßen und Verästelungen, nach der Geburt plötzlich völlig hilflos und unvollkommen ist? Wo ist unser Urvertrauen hin? Wir alle sind großartige Wesen mit großartigen Aufgaben! Haben wir das vergessen?

Wie heilen unsere Wunden, wenn wir gestürzt sind? Nicht wir heilen sie, das tut unser Körper allein. Allein aus Lebenskraft. Ebenso wachsen Knochen wieder zusammen und Zellen erneuern sich. Ganz ohne unser Zutun.

Wir sind so versunken in unserem Wahn Dinge zu erschaffen. Ein neueres Smartphone hier, ein effizienteres Auto da, Technik so weit das Auge reicht. Doch unser Körper wird durch die Natur erschaffen. Wir versuchen ihn mit immer wieder neu erschaffenen Dingen zu behandeln, vergessen dabei völlig, was Natur ist und zu was sie alles imstande ist. Sie schafft den Menschen, Pflanzen und Tiere. Jeder noch so kleine Käfer mit seinen mikroskopisch kleinen Zellen, entsteht durch die Natur. Ein 200 Tonnen schwerer Blauwal gleitet durch die Meere scheinbar schwerelos, durch Kräfte naturgegeben.

Wir erschaffen immer mehr neue Medikamente und Therapien und dennoch haben wir Jahr für Jahr neue Krankheitsbilder. Warum? Das widerspricht sich doch völlig. Haben wir es vielleicht übertrieben und den Bezug zur Natur dermaßen verloren, dass wir uns nun in einem Teufelskreis befinden? Mit einem Medikament behandeln wir eine Krankheit und mit dem nächsten Medikament behandeln wir die Nebenwirkungen des ersten und so weiter und so fort. Ganz nach dem Motto viel hilft viel. Vom ersten Atemzug an wird mit unserer Angst gearbeitet. Ich habe mich mit der Angst auch schon in einem anderen Beitrag auseinandergesetzt. Wusstest Du, dass Angst die Strukturen in deinem Körper verändert und das natürliche Gleichgewicht aus den Bahnen wirft? So vieles wird heute auf die Ängste der Menschen gebaut. Wir werden in die Abhängigkeit getrieben, allem hilflos ausgeliefert.

So verbringen wir unser Leben in Angst was uns alles geschehen könnte. Stress.

Schau Dir mal die Tierwelt an. So einiges könnten wir hier an Gelassenheit lernen. Der Waschbär streckt sich gemütlich im Schlaf. Er denkt nicht an morgen. Fragt sich nicht, wie er den nächsten Tag überlebt, ob er genug zu essen bekommen wird oder ob es ihn erwischt. Er lebt. In diesem Augenblick und genießt ihn völlig frei. Genau deshalb sind auch wir hier. Beginne zu leben, im jetzt. Beende die Suche nach der Unvollkommenheit, sondern erfreue dich daran, dass wir so sind, wie wir sind.

Ich finde es traurig, wie heute versucht wird, über uns zu bestimmen. Existieren kann man überhaupt nur, wenn man eine gewisse Menge an Geld besitzt und sich an alle Regeln und Vorgaben hält die einem so aufgebrummt werden. Und ja, das sind wirklich viele. Wer nimmt sich das raus? Wie kann ich anderen Lebewesen Vorschriften machen? Sie gehören mir doch nicht. Wo ist der freie Wille hin zwischen all den Vorgaben? Jeder hat das Recht hier zu sein, jeder das gleiche Recht und dennoch nehmen sich andere Menschen heraus über Dich zu urteilen und dich zu lenken. Man wird auf Schienen gesetzt und die gute alte Angst hindert uns am Abspringen. Es wird damit „geworben“, dass Du in Sicherheit bist und dir nichts passieren kann, solange du dich unterordnest. Schwachsinn.

Unsere Gedanken haben schöpferische Kräfte. Mehrfach schon wurde das erkannt. Jede Mutter kennt diesen Satz, den sie zum weinenden Kind sagt: „Alles ist gut!“ Warum sagen wir das, wenn doch sichtlich gerade etwas nicht stimmt oder eine Verletzung vorliegt? Gedanken formen Realität. Ganz einfach. Auf die wenigsten hat das Wort Krankenhaus eine wohltuende Wirkung. Klar, es gibt dort Schienen um einen Knochenbruch zu richten, doch die Knochen wachsen alleine zusammen. Das ist die Natur. Die Natur heilt, der Mensch verbindet lediglich und schafft einen Raum, in dem sich die Heilung sichtbar machen und geschehen kann.

Wissen ist Macht. Deshalb wird uns so wenig vermittelt. Es wird nicht gebraucht, dass Du mächtig bist. Wenn Du dir deiner Kräfte bewusst wirst und um deine Macht weißt, wovon sollen dann die anderen leben, die dir die Mittel verkaufen, die zum Überleben scheinbar so wichtig sind? Für diese Menschen ist es wichtig, dass Du abhängig bleibst. Sie profitieren davon, Du leider nicht.

Wenn du es nun kribbeln spürst, wenn sich in dir eine Ahnung breit machen will, dass Du weißt, wovon ich hier schreibe, was ich meine, dann steh auf, geh deinem Gefühl nach. Ja, vielleicht stehen nicht alle die Du kennst mit auf und es scheint Dir für eine Weile so, als stündest Du alleine da, aber glaube mir, es wird sich lohnen. Keiner sagt, dass es leicht ist. Natürlich nicht. Ansichten zu ändern, die man von klein auf auferlegt bekommen hat und somit Jahrzehnte verfolgt hat, ist beim besten Willen nicht leicht. Aber es geht. Mache Dich auf die Suche nach der Wahrheit. Auf jede uns bekannte „unheilbare“ Krankheit kommt mindestens ein Mensch, der sie hatte und genau das Gegenteil bewiesen hat. Werde dir klar darüber, was du erreichen kannst. Habe das Gute vor Augen, nicht die Angst.

Automatisch wird uns die Angst in die Wiege gelegt. Loslassen müssen wir sie alleine.

Ein energiegeladenes Wochenende wünsche ich euch!

Madeleine

2 Kommentare zu „Gesundheit – nicht „normal“?

  1. Ich gratuliere Dir zu deinen gesunden Kindern! Aber es hätte auch anders kommen können. Die Säuglingssterblichkeit in Ländern, wo die Kinder noch überwiegend zuhause zur Welt kommen, ist extrem hoch. Auch in Deutschland hat sich sehr viel getan. Auf Hilfe zu verzichten, und auch auf Impfungen, ist mindestens fahrlässig zu nennen. Nein, eine Geburt zuhause soll nicht verteufelt werden. Aber es gibt so schöne Möglichkeiten, z.B. in einem Geburtshaus, da ist es doch auch für die Mutter stressfreier, wenn sie sich keine Sorgen machen muss. Wir haben Glück, dass wir in Deutschland leben, wo man sehr schnell an Hilfe kommt. So einem kleinen Baby sollte man so viel Hilfe wie möglich beim start ins Leben geben, wie man kann.

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    1. Liebe Ulrike,
      ich danke dir für deinen Kommentar. Ich finde es hier noch wichtig zu erwähnen, dass die Höhe der Säuglingssterblichkeit von vielen Faktoren abhängt. Ein sehr großer Faktor ist hier zum Beispiel der Hygienestandard, sowie die Gesundheit und das Umfeld der werdenden Mutter. Wie sieht die Ernährung aus, wird geraucht oder nicht… Etc pp… In Gegenden, in denen die Säuglingssterblichkeit recht hoch ist, kann man meist davon ausgehen, dass einige grundlegende Dinge nicht ganz so laufen, wie sie laufen sollten. Auch Stress sollte hier bedacht werden. Oft stehen werdende Mütter dauerhaft unter Stress. Sei es durch Beruf, Ängste während der Vorsorge, das soziale Umfeld und ähnlichem. An und für sich ist nämlich bei genauerem Betrachten davon auszugehen, dass eine Geburt zu Hause ( natürlich auch gerne mit Hebamme) wesentlich weniger Risiken birgt, wie eine oft „empfohlene“ Geburt im Krankenhaus. Aber auch hier sage ich natürlich, dass nicht für jeden eine Hausgeburt das Beste ist. Es sollte immer individuell betrachtet werden und das Wohl der werdenden Mutter und des Babys im Vordergrund stehen. Ich persönlich finde Geburtshäuser auch prima. Und auch wegen dem Wohl meiner Kinder, impfe ich nicht. Dies als fahrlässig zu bezeichnen kann ich leider überhaupt nicht unterschreiben. Inhaltsstoffe wie z.B. Quecksilber und Formaldehyd haben im Körper des Menschen einfach nichts verloren und sind in überhaupt keiner Art und Weise förderlich für die Gesundheit. Ganz im Gegenteil. Was dies betrifft finde ich es sehr wichtig, sich zu informieren, und dann jedem seine Entscheidung zu lassen. Das Wort fahrlässig benutze ich nur in dem Kontext, sich eben nicht zu informieren und sein kleines hilfloses Baby in die Hände einer recht fremden Person zu geben und etwas injizieren zu lassen, wovon ich nicht weiß, was es ist. Blind in der Annahme, wird schon passen. Und ich gehe davon aus, dass die meisten nicht wissen was sie ihrem Baby oder sich selbst hier verabreichen lassen. Lange Rede kurzer Sinn, ich bin der Meinung, solange sich jeder informiert und anschließend mit bestem Wissen und Gewissen im Wohle seiner Kinder handelt, kann man niemanden als fahrlässig bezeichnen.

      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!

      Madeleine

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