Dinkel – Lecker!

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Hallo ihr HĂŒbschen da draußen!

Heute habe ich Lust euch ein bisschen ĂŒber Dinkel zu erzĂ€hlen. In Form von Dinkelreis nutzen wir ihn in letzter Zeit immer hĂ€ufiger, da er nicht nur sehr lecker, sondern zudem Ă€ußerst gesund ist!

Tja, Dinkel ist lange Zeit in den Hintergrund vieler Köpfe gerutscht. Jetzt feiert das Korn seit einer Weile aber ein super Comeback. Dinkel ist – selbst bei Lebensmittelallergien – ausgesprochen vertrĂ€glich und hat zudem eine harmonisierende Wirkung auf den Körper, vor allem aber auf die Verdauung.

Ausprobieren lohnt sich auf jeden Fall wĂŒrde ich sagen!

 

Was ist Dinkel ĂŒberhaupt?

Dinkel ist mit dem Weichweizen verwandt und aus den Urweizenarten Einkorn und Emmer hervorgegangen. Im Gegensatz zum Weizen ist Dinkel wesentlich anspruchsloser, standfester und wetterhÀrter.

Zudem benötigt Weizen hĂ€ufig chemische Fungizide oder andere Pflanzenschutzmittel um bis zur Erntezeit ĂŒberleben zu können!

Vor ĂŒber 3000 Jahren kam Dinkel aus Asien nach Spanien und Mitteleuropa.

Erst im 20. Jahrhundert, als Bauern ihre ErnteertrĂ€ge mittels KunstdĂŒnger immer weiter steigerten, wurde Dinkelanbau zu Gunsten des Weizens zurĂŒckgeschraubt, da seine ErnteertrĂ€ge deutlich geringer ausfallen als beim Weizen und das Entfernen des fest mit dem Korn verwachsenen Spelzes aufwĂ€ndig und teuer ist!

 

GrĂŒnkern…

…ist ĂŒbrigens nichts anderes als 2-3 Wochen vor der Reife geernteter Dinkel!

„Entdeckt“ wurde er anscheinend, als vor wohl etwa 300 Jahren extreme RegengĂŒsse die Felder fast zerstört hĂ€tten und man mit einer frĂŒheren Ernte versuchte zu retten was zu retten war.

Man war sehr ĂŒberrascht wie wĂŒrzig und lecker der Dinkel auch in dieser Variante schmeckte.

Und gesund ist er obendrein, denn sein hoher Gehalt an Kalium, Magnesium, Phosphor und Eisen sind wichtige Bausteine fĂŒr eine ausgewogene ErnĂ€hrung!

 

Inhaltsstoffe von Dinkel

Dinkel, so heißt es bei der heiligen Hildegard von Bingen (1098 – 1179), ist das „beste Korn“, es „macht seinem Esser rechtes Fleisch und rechtes Blut, frohen Sinn und freudig menschliches Denken“. Was die Äbtissin, Heilkundige und Naturforscherin vor langer Zeit lĂ€ngst wusste, ist heute wissenschaftlich nachgewiesen:

Dinkel hat mehr Mineralstoffe und Vitamine zu bieten als der beste Weizen. Sein hoher Gehalt an KieselsÀure wirkt sich positiv auf Denkvermögen und Konzentration sowie die Gesundheit von Haut und Haaren aus.

Wegen seines hohen Anteils an so genanntem Klebereiweiß, den Gluten, hat Dinkel hervorragende Backeigenschaften. Das Korn liefert etwa

62 Prozent Kohlenhydrate,

2,7 Prozent Fett,

8,8 Prozent Ballaststoffe und

12 Prozent wertvolles Eiweiß,

das in Spuren alle essenziellen AminosĂ€uren enthĂ€lt.

 

Gut zu wissen!

Was seinen Wachstum betrifft, ist Dinkel anspruchslos. Guter Ackerboden ist wichtig. Durch seine “ SchutzhĂŒlle“ ist er kaum anfĂ€llig fĂŒr SchĂ€dlinge und auch der kalte Winter kann ihm nichts anhaben. KunstdĂŒnger mag er ĂŒberhaupt nicht! Sein Geschmack ist leicht nussig und wir finden ihn super lecker! Und natĂŒrlich steckt er voller Vitamine und Mineralstoffe.

Klasse finde ich zudem, dass auch aus seinen Spelzen Nutzen gezogen wird, indem sie als FĂŒllmaterial fĂŒr Kissen verwendet werden.

 

Wie ich ihn am liebsten verwende

Wir kochen den Dinkel wie Reis. Hierzu gebe ich ihn fĂŒr etwa 20 Minuten in kochendes Salzwasser (am liebsten Himalayasalz). Er eignet sich prima fĂŒr Gerichte die eigentlich mit Reis zubereitet werden und ersetzt diesen ausgezeichnet. Außerdem enthĂ€lt Dinkel etwa 6 mal so viele Ballaststoffe und doppelt so viel Eiweiß wie weißer Reis! Er macht wirklich gut und langanhaltend satt.

Ach und auch meine Jungs (3 und 1,5 Jahre) greifen hier richtig zu!

 

Fazit

Probiert’s mal aus! Dinkel schmeckt nicht nur super, sondern ist aufgrund seiner vielen Vitamine und Mineralstoffe auch noch richtig gesund. Ich kann ihn nur empfehlen.

NatĂŒrlich folgen bald auch Rezepte online in denen ich das gesunde Korn verwende.

Bleibt gesund und munter!

Madeleine

♄

 


Quellen: Zentrum der Gesundheit, Gesundheit.de

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