Chaos – Familienausflug đŸš

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Mal eine Story zwischendurch… đŸŒ·

Kennt Ihr das?

Geplant ist ein entspannter Familienausflug in den Tierpark. Bei uns sind das dann mittlerweile fĂŒnf Menschlein plus Hund ( wenn „erlaubt“).

Freudig frĂŒhstĂŒcken wir zuerst. Okay, um 10:00 Uhr fahren wir dann los. Zumindest haben wir das so geplant. Wollen ja nicht zu spĂ€t dort sein. Um 10:22 Uhr verfolge ich Sedrik durch den Flur mit einer neuen Windel in der Hand und Ludo zieht sich die Hose auf der Couch aus, die ich ihm eben stolz angezogen hatte. Braucht er nicht, stellt er fest. Schön. Also gut, fahren wir eben um 11:00 Uhr. Macht ja nix.

11:05 Uhr und wir sitzen in unserem Bus. Unglaublich stolz so weit gekommen zu sein. *lach*

Die Fahrt dauert normalerweise in etwa 2 Stunden. Nach 10 Minuten beginne ich mich so langsam entspannt zurĂŒck zu lehnen um die Fahrt zu genießen. „Mama, ich brauch meine Sonnenbrille!“, ertönt es vom Beifahrersitz. Klar. Kein Thema, denke ich und kraxele ĂŒber meinen Sitz nach hinten zur Wickeltasche und wĂŒhle einige Minuten wie wild im falschen Fach. Ist bei den neuen Wickeltaschen aber auch echt verzwickt. Nachdem ich schließlich erfolgreich Ludo’s Sonnenbrille nach vorn gereicht habe und mich wieder auf meinem Platz eingefunden habe, stellt Sedrik (verstĂ€ndlicherweise) fest, dass er auch eine braucht. Klar Schatz. Kein Thema. Ich kraxele wiederholt, aber diesmal kenne ich ja das richtige Fach. Haha. Supermom.

Deshalb stört es mich auch nicht, dass es nur 500m spĂ€ter heißt: “ Ich brauch die Sonnenbrille doch nicht, Mama.“

Die geplante Fahrtzeit wurde mit insgesamt 3 Stunden nur leicht ĂŒberschritten und nach 3 Runden auf dem Parkplatz erscheint uns auch eine ParklĂŒcke als die Richtige. WĂ€hrend mein Mann Hund, Bollerwagen und Kinderwagen aus dem Kofferraum holt, stille ich Joris. Die beiden Jungs fĂŒhlen sich schon auf dem Parkplatz wie Zuhause und beginnen bereits sich auszuziehen. Schön. Es ist etwa 14:30 Uhr als wir nach großer Diskussion, weil Ludo heute eigentlich lieber seinen Buggy hĂ€tte, endlich auf den Eingang zu spazieren. Haben ja noch Zeit. Der Park schließt erst um 18:00, das schaffen wir doch locker.

Im Park angekommen stellen wir natĂŒrlich nach kĂŒrzester Zeit fest, dass seit dem FrĂŒhstĂŒck schon einige Zeit vergangen ist und wir alle Hunger haben. Gut. Auf der nĂ€chstbesten Bank die wir finden, machen wir also erstmal Rast. Tiere haben wir bis zu diesem Zeitpunkt, außer unserem Hund, eigentlich noch keine gesehen. *lach*

Frisch gestĂ€rkt schaffen wir es dann doch noch durch den Park. Die Kids haben einen riesen Spaß. Das macht uns stolz und glĂŒcklich. Jedoch mĂŒssen wir uns nach der HĂ€lfte des Parks etwas sputen, weil die Zeit drĂ€ngt. Komisch. Sind doch eigentlich zeitig los?!

Gut. Aber wir schaffen es noch. „Nein Ludo, wir können leider nicht mehr warten bis die Riesenschildkröte wieder hinter dem Stein hervor kommt.“ Unterwegs noch schnell ein Eis geschnappt, schaffen wir es pĂŒnktlich zum Ladenschluss an den Ausgang. Etwas erschöpft aber glĂŒcklich wandern wir zu unserem Bus. Dort angekommen bekommt Joris nochmal seine Milch, wĂ€hrend mein Mann das selbe Spiel mit Bollerwagen und Kinderwagen vollfĂŒhrt wie bei der Ankunft, nur rĂŒckwĂ€rts. Ludo und Sedrik sind total aufgedreht. „Mama das war so toll im Tierpark!“ Ach, glĂŒckliche Kinderaugen sind die beste Belohnung.

Wir sind keine 10 Minuten auf dem RĂŒckweg, da geben die beiden nur noch schnarchende GerĂ€usche von sich. Herrlich. Die sind so platt, da schlafen die nachher gut, denken wir uns freudig, den kuscheligen Abend auf der Couch vor Augen.

Man sollte meinen, mit drei Kindern haben wir mittlerweile was gelernt.

Zum Beispiel, dass ein kurzes SchlĂ€fchen im Auto fĂŒr die Kleinsten einen unbeschreiblichen Energieschub bedeutet und man sie nicht wie gewĂŒnscht schlafend ins Bett trĂ€gt, sondern man ihnen laut grölend ins Haus hinterher rennt. Grinsend und mit den Worten: „Das war ein langer Tag, Mama!“, schmeißt sich Ludo auf die Couch und einige Minuten spĂ€ter, Bronko ist der Einzige der schlĂ€ft, befinden wir uns zu fĂŒnft auf der Couch und eine letzte Runde Halligalli ist angesagt.

In der Regel schaffen wir es an einem solchen Tag aber trotzdem alle vor Mitternacht ins Bett. Zwar liegt Papa dann bei Ludo, weil er beim “ kurz noch kuscheln“ versehentlich eingeschlafen ist, Sedrik ist dann vor MĂŒdigkeit plötzlich umgefallen und ich schlafe beim Stillen auf der Couch ein, aber gemĂŒtlich ist es ja dennoch fĂŒr alle. *lach*

Das witzige ist, ganz egal wie chaotisch so ein Ausflugstag lĂ€uft, man schlĂ€ft trotzdem glĂŒcklich und zufrieden ein und plant freudig den nĂ€chsten.

Warum?

Weil es das einfach aus macht. WĂ€re doch langweilig, wenn alles nach Plan liefe. Die Kids stellen unsere Welt auf den Kopf. Aber wisst ihr was? So rum sieht sie viel lustiger aus!

Wie heißt es?

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Und das muss es auch nicht sein. Egal wie platt ich ins Bett falle, dieses Chaos möchte ich nicht mehr missen. Ich freue mich auf all die vielen AusflĂŒge, die wir gemeinsam als Familie noch machen werden!

Allen einen herrlichen Sommer!

Madeleine

♄

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