Existierst Du nur oder lebst Du auch?

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Eine gute Frage, oder?

Ich denke, es ist wichtig, sich diese Frage mal zu stellen.

Von klein auf bekommen wir Vorgaben, wie wir zu sein haben, wie wir uns am besten in die Gesellschaft eingliedern können. Dabei sind wir alle individuell und der Weg, der für den einen in’s pure Glück geführt hat, bedeutet für den anderen nicht automatisch das gleiche.

Vielen fällt es auch in der heutigen Zeit noch schwer, sich vorzustellen, dass es tatsächlich einen tieferen Sinn dahinter gibt, warum wir gerade jetzt, genau hier sind. Tief in jedem von uns stecken Fähigkeiten und Bedürfnisse, die beachtet werden wollen. Oft machen diese sich schon in jungen Jahren bemerkbar. Doch dann werden wir auf Schienen gesetzt und folgen einem Weg der uns vielleicht in eine ganz falsche Richtung führt. Ein Kind, dass noch nicht die Möglichkeit hat, sich zu äußern, seine wahren Bedürfnisse zu nennen, lässt diesen Vorgang über sich ergehen und fügt sich dem von anderen vorgegebenen Schicksal.

Was passiert dann? Es stumpft ab, wird eventuell unglücklich, depressiv oder schaltet auf Autopilot und existiert fortan eben einfach so, wie es das System für richtig hält.

Aber sind wir uns dafür nicht zu schade?

Viel interessanter ist es doch, in sich zu horchen und dem Ruf zu folgen. Selbst wenn es dabei „nur“ um ein Hobby geht. Aber es wird etwas erstaunliches passieren. Ein warmes, kribbelndes Gefühl macht sich im Körper breit. Es erfüllt dich mit Freude. Eventuell angestauter Stress fällt ab und man fühlt sich mit sich selbst im Reinen.

Ich liebe dieses Gefühl und werde daher nicht mehr zulassen, dass andere mir einen Weg vorgeben. Es ist doch schließlich mein Weg. Keiner geht ihn für mich. Ich gehe ihn. Und warum dabei nicht glücklich sein? Lange habe ich mich beruflich in Schienen gezwengt, die mir außer dem Geld auf dem Konto gar nichts gebracht haben. Gereiztheit, Traurigkeit, Stress und Angst waren im Alltag stetige Begleiter und das hat sich auf jeden noch so kleinen Bereich in meinem Leben ausgewirkt. Das möchte ich nicht mehr. Das Leben bietet uns so unendlich viele Möglichkeiten, wenn wir es nur zulassen. Wenn wir Augen und Herz öffnen und mal nicht auf das hören, was andere als das Beste für uns ansehen. Wenn wir mal über den Tellerrand hinaus schauen und uns selbst mehr Vertrauen schenken.

„Ich kann das nicht“, gibt’s nicht!

Wie oft hört man: “ Ach eigentlich wollte ich ja schon als kleines Kind…!“

Dann tut es! Der richtige Moment dafür ist immer jetzt und auch wenn es einem nicht einfach zufliegt, sondern man hart dafür arbeiten muss, so lohnt es sich tausendfach es zu versuchen! Sei dies ein beruflicher Wunsch oder vielleicht ein privater Wunsch, geh ihm nach und dein Leben verändert sich schlagartig. Es wird wieder aufregend, erfüllend und bereichernd. Und genau das sollte es doch sein.

Was will ich also mit dem ganzen Text sagen?

Wage es, das zu tun, was Dich glücklich macht! Lebe! Atme tief! Fühle was in dir und um dich herum geschieht und wenn sich etwas nicht stimmig anfühlt, dann wird es dir sehr wahrscheinlich keine Freude bringen. Wir bekommen die Info’s was uns gut tut am laufenden Band, doch sie werden gerne überhört. Nehmt Euch also Zeit für euch, erkennt was ihr wirklich wirklich wollt und wo ein Ziel, da auch ein Weg. Und ganz egal, wie lange dieser Weg sein mag, gehst du ihn mit Leidenschaft und Freude, kommst du nicht in’s Schwitzen.

Namastè

Ein Kommentar zu „Existierst Du nur oder lebst Du auch?

  1. Ich stimme dir voll zu. Man sollte nichts machen, was einem nicht gefällt. Und das ach bei der Wahl nach einem Studium. Wenn man etwas machen will, womit man nicht weiß, ob es einem ged einbringt oder ncht, es einem aber Spaß macht, so sollte man dies trotzdem mache. Auch wenn andereLeute skeptisch sind, sollte man es trotzdem machen. In dem Sinne, ein schönes Wochenende dir GLG

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